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Die Ungesichter

Die Ungesichter

 

Schley, Fridolin

ISBN: 978-3-86906-837-4
Allitera
100 S., Hardcover
€ 14.90

Leseprobe (PDF)

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Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich.

Somalia, in einem kleinen Dorf auf dem Land. Das muslimische Mädchen Amal ist gerade 15 geworden. Sie geht zur Schule, hilft der Mutter mit den kleinen Geschwistern, in ihrer Freizeit liest sie romantische Liebesromane und hört mit ihren Freundinnen Hip-Hop-Musik. Doch dann besetzt eine islamistische Miliz über Nacht das Dorf, Tod und Terror legen sich über den Alltag. Als auch ihr Vater ermordet und Amal verschleppt wird, gelingt ihr die Flucht. Ein monatelanger Leidensweg beginnt, der sie in die Hände eines dubiosen Schleusers und durch den ukrainischen Winter führt, in ein slowakisches Lager und oft bis über den Rand ihres eigenen Verstandes.
»Die Ungesichter« ist ein fliehendes Gefüge aus Wahrnehmung und Erinnerung, aus Erfahrungen der Gewalt und immer wieder auch unerwarteter Hilfe. Es berichtet nicht von sogenannten Flüchtlingsströmen, sondern blickt tiefer, erzählt mit den Mitteln literarischer Genauigkeit eine einzelne bewegende Geschichte – über den brutalen Verlust einer Kindheit und darüber, wie viel der Mensch aushalten kann, solange er noch Hoffnung hat.



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Rezensionen

Aufbruch ins Ungewisse
In einer kongenial atemlosen Sprache, in einem einzigen langen Satz erzählt er, was Amal [...] in ihrem bisherigen Leben widerfahren ist.

Die komplette Rezension können Sie hier nachlesen.
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung 13.4.2016


"Die Ungesichter". Eine Flucht aus Somalia
»Eine berührende Geschichte [...], ein schmales, leises Buch, eine literarisch durchkomponierte Partitur, atemlos in einem Satz, ein Geflecht aus Träumen und bitterer Realität.«

Den kompletten Beitrag zum Nachhören finden Sie hier.
Cornelia Zetzsche, BR 2: radioTexte - Das offene Buch 15.5.2016


Wie fühlt sich Flucht an?
»Ein kleines, extrafeines Meisterwerk«

Den kompletten Videobeitrag finden Sie hier.
Bumillo, BR Südlicht 11.5.2016


Fridolin Schley: "Die Ungesichter"
»Fridolin Schley machte aus Amals Geschichte ein bildstarkes, rhythmisches, fließendes Textgewebe.«

Den kompletten Beitrag finden Sie hier.
Barbara Zahn, Bayern 2-BuchFavorit 24.5.2016


Versengte Fingerkuppen
»Der schmale Band »Die Ungesichter« von Fridolin Schley, in dem die – auf realem Vorbild fußende – Flucht der fünfzehnjährigen Amal aus Somalia erzählt wird, [ist] eine fragile Mischform, die auf der Grenze von Dokument und Literatur wandelt, wobei weder die eine noch die andere Seite einbüßt. Im Gegenteil.«
Wiebke Porombka, Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.6.2016


Das ist Europa, du dummes Kind
»Angesichts von Amals Geschichte versteht man, dass jeder Einzelne, der gekommen ist, eine solche hat, und keine wichter ist als diese. Man sollte sie unbedingt hören und diese lesen.«
Susanne Lenz, Berliner Zeitung 13.8.2016


Fluchtgeschichten
»Weil selten jemand eine Flucht so authentisch dargestellt hat wie Fridolin Schley: Atemlos, pausenlos, unglaublich anstrengend.«
Jasmin Körber, PULS 6.9.2016