Rezensionen
Engel der Arbeit
(...) Koch gibt sich nüchtern und skeptisch. Er verlegt seine Epiphanien in die Vergangenheit. Dort, »in einem Haus am Ende der Straße«, lebt die »ewige Jugend unter den Schonbezügen«. Ehe alles in Tristesse versinkt, erscheint ein Engel: »Er hat nur ein Bein, aber ein großes/Flügelhemd, in das er sich schneuzt.« Es ist der Engel der Arbeit - ein Bild, das im Gedächtnis bleibt. Man wünscht sich noch mehr Gedichte, die so kühn enden wie dieses.
H.H., Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.5.2008
Reifende Sommerkleider
»Wenn Gedichte glücken«, schreibt Rainer Molkowski in seinem Essay »Lyrik - Bemerkungen über eine exotische Gattung«, dann »erzählen sie in schwindelerregender Kürze eine unendliche Geschichte. Das macht sie zum Proviantformat unter den literarischen Formen.« Die GEdichte des 42-jährigen Lyrikers Ulrich Koch lassen sich wirklich als Wortverpflegung für dürftige Zeiten überall mitnehmen, sie sind ein nahrhafter metaphysischer Snack in sämtlichen Situationen und Lebenslagen, denn sie entstammen selbst dem Alltag in all seinen sinnhaft schillernden oder auch ausgewaschenen Farben. (...) Jetzt liegt endlich ein zweiter Band mit dem traumwandlerischen Titel »Der Tag verging wie eine Nacht ohne Schlaf« vor. In ihm finden sich wieder jene Kochschen prägnant-flüchtigen Stimmungsbilder, die an japanische Haiku erinnern; schnappschussartige Naturgedichte und knappe »unendliche Geschichten«, die von einem luftigen Surrealismus durchzogen sind. (...)
als., Neue Zürcher Zeitung 12.4.2008
Reifende Sommerkleider
(...) Die Gedichte des 42-jährigen Lyrikers Ulrich Koch lassen sich wirklich als Wortverpflegung für dürftige Zeiten überallhin mitnehmen, sie sind ein nahrhafter metaphysischer Snack in sämtlichen Situationen und Lebenslagen, denn sie entstammen selbst dem Alltag in all seinen sinnhaft schillernden oder auch ausgewaschenen Farben. (...)
als, NZZ-online 21.5.2008
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